Gute Lieferantenbeziehungen entstehen im persönlichen Austausch. Die Datenarbeit dahinter lässt sich trotzdem grösstenteils automatisieren.
Scorecards ohne Excel-Nachtschicht
Qualität, Liefertreue und Preis lassen sich als Kennzahlen automatisch aus ERP- und Wareneingangsdaten zusammenstellen. PPM-Werte, OTIF-Rate und Reklamationsquote entstehen so laufend, statt einmal im Quartal von Hand berechnet zu werden.
- Qualität: PPM-Wert und Reklamationsquote pro Lieferant.
- Liefertreue: OTIF-Rate über die letzten Perioden.
- Finanzkraft: Bonitätssignale und Zahlungsverhalten.
- Reaktionszeit: Zeit von Reklamation bis Antwort.
Risiken früher erkennen
KI kann Nachrichten, Handelsregisterdaten und Bonitätsindikatoren zu deinen Schlüssellieferanten laufend überwachen. Eine Insolvenzwarnung oder ein Managementwechsel fällt dir so auf, bevor die Lieferung ausbleibt. Das ersetzt keine jährliche Lieferantenaudit, ergänzt sie aber sinnvoll.
Wo Menschen den Unterschied machen
Eine Scorecard zeigt dir, wo ein Gespräch nötig ist. Sie führt das Gespräch nicht. Strategische Partnerschaften mit A-Lieferanten entstehen durch Vertrauen, Verhandlung und gemeinsame Entwicklung, nicht durch einen Score.
Ein realistischer Einstieg
Starte mit deinen zehn bis fünfzehn wichtigsten Lieferanten nach Spend-Anteil. Eine automatisierte Scorecard für diese Gruppe liefert schneller Wert als ein System für alle Lieferanten auf einmal.
Wir bewerten in der Standortbestimmung, welche Datenquellen du schon hast und wie weit eine erste automatisierte Scorecard reicht.