Rahmenverträge, Nachträge und Einzelbestellungen sammeln sich über Jahre an. Kaum jemand weiss noch, welche Kündigungsfrist wo gilt.
Das Kernproblem: verteiltes Wissen
Wichtige Klauseln stehen selten an derselben Stelle im Vertrag. Kündigungsfristen, Preisgleitklauseln und Haftungsgrenzen verteilen sich über mehrere Seiten und mehrere Nachträge. Ohne System fällt eine Verlängerungsfrist erst auf, wenn sie schon abgelaufen ist.
Was KI konkret extrahiert
- Kündigungs- und Verlängerungsfristen je Vertrag.
- Preisgleitklauseln und die Indizes, an die sie gebunden sind.
- SLA-Kennzahlen und vereinbarte Pönalen.
- Haftungsgrenzen und Gewährleistungsfristen.
Diese Angaben landen in einer durchsuchbaren Übersicht. Ein Fristenkalender lässt sich daraus automatisch ableiten, inklusive Erinnerung, bevor eine Frist verstreicht.
Der Nutzen im Alltag
Du siehst auf einen Blick, welche Verträge sich in den nächsten sechs Monaten automatisch verlängern. Preisgleitklauseln lassen sich direkt mit den aktuellen Indexständen abgleichen, statt erst bei der nächsten Rechnung aufzufallen.
Wo die Grenze liegt
KI liest und extrahiert, sie bewertet nicht rechtssicher. Ob eine Klausel im Einzelfall durchsetzbar ist, kann in der Regel nur eine Fachperson einschätzen. Rechtliche Aussagen aus diesem Artikel sind allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.
In der Standortbestimmung prüfen wir, wie viele aktive Verträge du hast. Danach zeigen wir, ob sich eine erste Extraktion für deine zehn wichtigsten Rahmenverträge lohnt.
Hinweis: Aussagen zu Vertragsrecht sind allgemeine Orientierung und ersetzen in der Regel keine Rechtsberatung im Einzelfall.