Fünf Lieferanten, fünf unterschiedliche Angebotsformate, fünf verschiedene Mengenstaffeln. Der manuelle Vergleich zieht sich, und genau hier hilft KI am schnellsten.
Das Problem hinter dem Aufwand
Angebote kommen als PDF, Excel-Tabelle oder E-Mail-Text. Positionen sind unterschiedlich benannt, Rabatte unterschiedlich ausgewiesen, Lieferbedingungen unterschiedlich formuliert. Ein Vergleich von Hand braucht oft ein bis zwei Stunden pro Ausschreibung, je nach Komplexität und Anzahl Positionen.
Wie der KI-gestützte Ablauf funktioniert
- Dokumentenextraktion: KI liest Preise, Mengen, Rabatte und Lieferbedingungen aus jedem Angebot.
- Normalisierung: Alle Positionen landen in einer einheitlichen Struktur, unabhängig vom Ursprungsformat.
- Strukturierter Vergleich: Eine Tabelle zeigt Preis, Lieferzeit und Bedingungen nebeneinander.
- Human Review: Du prüfst die Tabelle, hinterfragst Ausreisser und triffst die Entscheidung.
Ein Beispiel zur Einordnung
Nimm eine Ausschreibung mit fünf Angeboten und je 40 Positionen. Der Vergleich von Hand kostet erfahrungsgemäss 90 bis 120 Minuten. Mit vorbereiteter Extraktion und Vergleichslogik sinkt das auf 20 bis 30 Minuten für Kontrolle und Entscheidung.
Der Zeitgewinn kommt aus der Vorarbeit, nicht aus der Entscheidung selbst. Genau das ist der Punkt: KI übernimmt das Zusammentragen, du behältst die Bewertung.
Wo die Grenzen liegen
KI erkennt keine strategische Lieferantenbeziehung und keine politische Börsenlage hinter einem Preis. Ungewöhnlich günstige Angebote verdienen einen zweiten Blick, keinen automatischen Zuschlag. Die finale Lieferantenentscheidung bleibt bei dir.
Was du dafür brauchst
Eine einheitliche Ausschreibungsvorlage hilft mehr als jedes Tool. Je klarer die RFQ-Struktur, desto saubener die Extraktion und desto weniger Nacharbeit in der Kontrolle.
In der Use-Case-Discovery prüfen wir, welche deiner Ausschreibungen sich am schnellsten für diesen Ablauf eignen und was es an Vorbereitung braucht.